19. Dezember 20191. Januar 2020

Zakat – Eine der großen Säulen des Islam

Zakat – Eine der großen Säulen des Islam

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Zakat – das Gebot des Teilens
Die dritte Säule des Islam
Zakat ist die dritte der Fünf Säulen des Islam. Das Gebot fordert die Menschen dazu auf, Besitz besser zu verteilen. Menschen, die mehr Geld, mehr zu Essen oder andere Dinge haben, sollen ärmeren Menschen etwas abgeben.

Dabei geht es aber nicht nur um freiwillige Spenden und Geschenke, denn Zakat ist für Muslime ein „Pflicht-Gottesdienst“. Menschen, die etwas brauchen, haben danach sogar ein Recht auf Hilfe.

Aber die „Geber“ haben genauso viel davon. Denn Teilen oder Helfen macht immer beide Seiten froh. Im Islam sogar ganz „offiziell“, denn das arabische Wort Zakat bedeutet „Reinigung“. Damit ist hier gemeint, dass ein Mensch, der etwas von seinem Besitz abgibt, ein reines Gewissen haben kann. Sein Besitz und seine Seele werden beim Teilen gereinigt und so geht es ihm nachher immer besser als vorher. Viele Muslime erinnert das auch immer wieder daran, dass jeder Mensch etwas besonderes ist und Allah jeden Menschen liebt.

Wieviel Zakat müssen Muslime zahlen?
Für die Höhe der Abgabe gibt es genaue Bestimmungen. Als Grundlage dient der Betrag, den ein Muslim während eines ganzen Jahres besessen aber nicht dringend für sich selbst benötigt hat. Von diesem Besitz sollte er oder sie ca. 2,5 Prozent als Zakat abgeben.

Wer also ein Jahr lang 100,00 Euro übrig hat, der gibt am Ende des Jahres 2,50 Euro ab.

Als Besitz gilt aber nicht nur Geld, sondern auch der Wert von Häusern, Schmuck, Grundstücken oder anderen Besitztümern.